Geogitter

  • Glasfaser-Geogitter

    Glasfaser-Geogitter

    Glasfaser-Geogitter sind Geogitter, die aus alkalifreien, unverdrillten Glasfaserrovings als Hauptrohstoff hergestellt werden. Sie werden zunächst durch ein spezielles Webverfahren zu einem netzartigen Material verarbeitet und anschließend oberflächenbeschichtet. Glasfasern zeichnen sich durch hohe Festigkeit, hohen Elastizitätsmodul und geringe Dehnung aus und bilden somit eine gute Grundlage für die mechanischen Eigenschaften des Geogitters.

  • Stahl-Kunststoff-Geogitter

    Stahl-Kunststoff-Geogitter

    Das Stahl-Kunststoff-Geogitter verwendet hochfeste Stahldrähte (oder andere Fasern) als tragendes Kerngerüst. Nach einer speziellen Behandlung werden diese mit Kunststoffen wie Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP) und weiteren Additiven vermischt. Durch Extrusion entsteht so ein hochfester Verbundstreifen. Die Oberfläche des Streifens weist üblicherweise raue, geprägte Muster auf. Jeder einzelne Streifen wird anschließend in Längs- und Querrichtung mit einem bestimmten Abstand verwebt oder verklemmt. Die Verbindungen werden durch ein spezielles, verstärktes Klebe- und Schmelzschweißverfahren zum fertigen Stahl-Kunststoff-Geogitter verschweißt.
  • Biaxial gestrecktes Kunststoff-Geogitter

    Biaxial gestrecktes Kunststoff-Geogitter

    Es handelt sich um einen neuartigen Geokunststoff. Als Rohstoffe dienen hochmolekulare Polymere wie Polypropylen (PP) oder Polyethylen (PE). Die Platten werden zunächst durch Plastifizierung und Extrusion geformt, anschließend gestanzt und schließlich längs und quer gestreckt. Während des Herstellungsprozesses werden die hochmolekularen Polymerketten durch Erhitzen und Strecken des Materials neu angeordnet und ausgerichtet. Dies verstärkt die Verbindung zwischen den Molekülketten und erhöht somit die Festigkeit. Die Dehnung beträgt lediglich 10–15 % der Dehnung der ursprünglichen Platte.

  • Kunststoff-Geogitter

    Kunststoff-Geogitter

    • Es besteht hauptsächlich aus hochmolekularen Polymeren wie Polypropylen (PP) oder Polyethylen (PE). Optisch weist es eine gitterartige Struktur auf. Diese Gitterstruktur entsteht durch spezielle Fertigungsprozesse. Im Allgemeinen wird das Polymer-Rohmaterial zunächst zu einer Platte verarbeitet und anschließend durch Prozesse wie Stanzen und Strecken zu einem Geogitter mit regelmäßiger Maschenweite geformt. Die Gitterform kann quadratisch, rechteckig, rautenförmig usw. sein. Die Größe des Gitters und die Dicke des Geogitters variieren je nach spezifischen technischen Anforderungen und Fertigungsstandards.
  • Uniaxial gedehntes Kunststoff-Geogitter

    Uniaxial gedehntes Kunststoff-Geogitter

    • Uniaxial verstrecktes Kunststoff-Geogitter ist ein geosynthetisches Material. Es besteht hauptsächlich aus hochmolekularen Polymeren (wie Polypropylen oder Polyethylen hoher Dichte) und enthält zusätzlich UV- und Alterungsschutzmittel sowie weitere Additive. Zunächst wird es zu einer dünnen Platte extrudiert, anschließend werden regelmäßige Lochnetze in die Platte gestanzt und schließlich längs verstreckt. Während des Verstreckungsprozesses richten sich die Molekülketten des hochmolekularen Polymers aus ihrem ursprünglich relativ ungeordneten Zustand neu aus und bilden eine ovale, netzartige Struktur mit gleichmäßig verteilten und hochfesten Knotenpunkten.