Analyse des Funktionsprinzips von Kunststoff-Drainageplatten

Die Kunststoff-Drainageplatte besteht aus einer extrudierten Kunststoffkernplatte und einem beidseitig ummantelten Geotextilvlies. Die Kernplatte bildet das Gerüst und den Kanal des Dränagebandes und hat einen kreuzförmigen Querschnitt, der den Wasserfluss lenkt. Das beidseitige Geotextil dient als Filter und verhindert, dass Bodenpartikel den Dränagekanal verstopfen.

1. Das Funktionsprinzip von Kunststoff-Drainageplatten beruht hauptsächlich auf ihrem einzigartigen vertikalen Drainagekanaldesign. Bei der Sanierung weicher Baugründe werden die Kunststoff-Drainageplatten mithilfe einer Einlegemaschine vertikal in die weiche Bodenschicht eingesetzt, wodurch ein System durchgehender Drainagekanäle entsteht. Diese Kanäle sind mit der darüberliegenden Sandschicht oder horizontalen Kunststoff-Drainagerohren verbunden und bilden so ein vollständiges Drainagesystem. Wird eine Vorlast auf den oberen Bereich aufgebracht, wird das Porenwasser im weichen Baugrund durch den Druck der Kunststoff-Drainageplatten in die darüberliegende Sandschicht oder die horizontalen Drainagerohre abgeleitet und schließlich an anderen Stellen abgeführt. Dieser Prozess beschleunigt die Verdichtung des weichen Baugrunds und verbessert dessen Tragfähigkeit und Stabilität.

2. Die Kunststoff-Drainageplatte zeichnet sich durch sehr gute Wasserfiltration und reibungslose Entwässerung sowie durch hohe Festigkeit und Duktilität aus und passt sich Verformungen des Untergrunds an, ohne die Drainageleistung zu beeinträchtigen. Darüber hinaus ist der Querschnitt der Drainageplatte gering, wodurch die Beeinträchtigung des Untergrunds minimal ist. Daher kann die Plattenmontage auch auf sehr weichem Untergrund durchgeführt werden. Folglich erzielt sie auch unter komplexen geologischen Bedingungen eine sehr gute Drainagewirkung.

 

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3. Im Maschinenbau wird die Funktionsfähigkeit von Kunststoff-Drainageplatten von vielen Faktoren beeinflusst.

(1) Die Einbautiefe und der Abstand der Dränageplatten sollten entsprechend den Fundamentbedingungen und den Konstruktionsanforderungen angemessen gewählt werden. Eine zu geringe Einbautiefe oder ein zu großer Abstand können zu einer unzureichenden Entwässerung führen.

(2) Die Anordnung der oberen Sandschicht bzw. des horizontalen Drainagerohrs ist ebenfalls wichtig. Sie weisen eine sehr gute Wasserdurchlässigkeit und Stabilität auf, um den effizienten Betrieb des Entwässerungssystems zu gewährleisten.

(3) Die Qualitätskontrolle während der Bauphase ist ebenfalls ein Schlüsselfaktor für die Entwässerungswirkung. Dazu gehören die Einbauhöhe, die Einbaugeschwindigkeit, die Rücklauflänge usw. der Dränageplatten – all dies muss streng kontrolliert werden, um die Unversehrtheit der Dränageplatten und einen reibungslosen Abfluss im Entwässerungskanal zu gewährleisten.

Das Funktionsprinzip von Kunststoff-Drainageplatten hängt jedoch auch von der Materialwahl ab. Die Kernplatte besteht in der Regel aus Polypropylen (PP) und Polyethylen (PE). Sie vereint die Steifigkeit von Polypropylen mit der Flexibilität und Witterungsbeständigkeit von Polyethylen. Dadurch ist die Drainageplatte nicht nur ausreichend robust, sondern behält auch unter rauen Umweltbedingungen ihre Funktionsfähigkeit. Bei der Auswahl des Geotextils müssen zudem dessen Filterleistung und Haltbarkeit berücksichtigt werden, um einen dauerhaft reibungslosen Wasserabfluss im Drainagekanal zu gewährleisten.

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Veröffentlichungsdatum: 13. Januar 2025