Im Straßenbau stellt der Übergang zwischen Aufschüttung und Abtragung eine Schwachstelle im Straßenbau dar. Häufig kommt es dort zu ungleichmäßigen Setzungen, Rissen im Fahrbahnbelag und anderen Schäden durch Grundwasserinfiltration, Unterschiede im Aufschüttungs- und Aushubmaterial sowie unsachgemäße Bautechniken. Dreidimensionale Verbundentwässerungsnetze werden häufig eingesetzt, um diese Probleme zu lösen. Doch welche Anwendungsgebiete gibt es im Bereich von Aufschüttungs- und Abtragungsübergängen?
1. Ursachen von Krankheiten und Entwässerungsanforderungen des Fahrbahnbetts an Kreuzungsstellen mit Aufschüttung
Die Probleme des Gleisbetts an Kreuzungsstellen mit aufgeworfenen Strukturen resultieren hauptsächlich aus folgenden Widersprüchen:
1. Grundwasserinfiltration und Materialunterschiede
An der Grenze zwischen dem Auffüllbereich und dem Aushubbereich entsteht aufgrund des unterschiedlichen Grundwasserspiegels häufig ein hydraulisches Gefälle, das zur Erweichung oder Ausspülung des Auffüllmaterials führt.
2. Mängel im Bauprozess
Bei herkömmlichen Verfahren treten häufig Probleme wie unregelmäßige Stufenaushubarbeiten und unzureichende Verdichtung an der Übergangsstelle zwischen Abtrag und Auffüllung auf.
2. Technische Vorteile des dreidimensionalen Verbunddrainagenetzes
1. Effiziente Entwässerung und Antifiltrationsleistung
Das dreidimensionale Verbunddrainagenetz besteht aus einem doppelseitigen Geotextil und einem dreidimensionalen Kern aus Maschengewebe. Die Dicke des Kerns beträgt 5–7,6 mm, die Porosität über 90 % und die Drainageleistung 1,2 × 10⁻³ m²/s, was einer 1 m dicken Kiesschicht entspricht. Der durch seine vertikalen und geneigten Rippen gebildete Drainagekanal gewährleistet auch unter hoher Belastung (3000 kPa) eine stabile Wasserleitfähigkeit.
2. Zugfestigkeit und Fundamentverstärkung
Die Längs- und Querzugfestigkeit des dreidimensionalen Verbunddrainagenetzes erreicht 50–120 kN/m und kann damit die Bewehrungsfunktion einiger Geogitter ersetzen. Bei Verlegung an der Übergangsstelle zwischen Aufschüttung und Aushub verteilt die Netzstruktur im Kern Spannungsspitzen und reduziert Setzungsunterschiede.
3. Langlebigkeit und einfacher Aufbau.
Es besteht aus einem Verbundmaterial aus hochdichtem Polyethylen (HDPE) und Polyesterfasern, ist beständig gegen UV-Strahlung, Säuren und Laugen und hat eine Lebensdauer von über 50 Jahren. Dank seines geringen Gewichts (Gewicht pro Flächeneinheit < 1,5 kg/m²) lässt es sich leicht manuell oder maschinell verlegen, und die Baueffizienz ist 40 % höher als bei herkömmlichen Kiesschichten.
III. Baupunkte und Qualitätskontrolle
1. Grundoberflächenbehandlung
Die Aushubbreite der Stufe am Übergang von Aufschüttung zu Aushub beträgt mindestens 1 m, die Tiefe reicht bis zur festen Bodenschicht, und die Oberflächenebenheit darf maximal 15 mm betragen. Scharfe Gegenstände sind zu entfernen, um ein Beschädigen des Dränagenetzes zu vermeiden.
2. Verlegevorgang
(1) Das Entwässerungsnetz wird entlang der Achse des Fahrbahnbetts verlegt, wobei die Hauptkraftrichtung senkrecht zur Stufe verläuft;
(2) Die Überlappung wird durch Heißschmelzschweißen oder U-förmige Nägel mit einem Abstand von ≤1 m fixiert;
(3) Die maximale Korngröße des Hinterfüllmaterials beträgt ≤6 cm, und zur Verdichtung werden leichte Maschinen eingesetzt, um eine Beschädigung des Siebkerns zu vermeiden.
3. Qualitätsprüfung
Nach der Verlegung sollten der Wasserleitfähigkeitstest (Standardwert ≥1×10⁻³m²/s) und der Überlappungsfestigkeitstest (Zugfestigkeit ≥80% des Bemessungswerts) durchgeführt werden.
Wie aus dem Vorangegangenen hervorgeht, kann das dreidimensionale Verbundentwässerungsnetz die Stabilität und Dauerhaftigkeit des Straßenunterbaus an der Kreuzung von Aufschüttung und Aushub durch seine Vorteile in Bezug auf effiziente Entwässerung, Zugverstärkung und Haltbarkeit verbessern.
Veröffentlichungsdatum: 30. Juni 2025

