1. Vorbereitung vor Baubeginn
1. Designprüfung und Materialvorbereitung
Vor Baubeginn muss der Entwurf des Verbundentwässerungsnetzes detailliert geprüft werden, um sicherzustellen, dass er den technischen und spezifikationstechnischen Anforderungen entspricht. Entsprechend den Entwurfsvorgaben und den Mengenanforderungen ist die benötigte Menge an Verbundentwässerungsmaterial zu beschaffen. Dieses ist nach den technischen Anforderungen und den Anforderungen an die Wasserdichtigkeit auszuwählen und anhand der Qualitätszertifikate und der optischen Qualität zu prüfen, um die Einhaltung der Anforderungen zu gewährleisten.
2. Geländevorbereitung und Bodenbehandlung
Um eine glatte und trockene Arbeitsfläche zu gewährleisten, müssen Schutt, angesammeltes Wasser usw. im Baustellenbereich entfernt werden. Bei der Vorbereitung der Tragschicht ist es notwendig, schwimmende Asche, Öl und andere Verunreinigungen von der Oberfläche zu entfernen, diese auszubessern und zu glätten. Die Ebenheitsanforderung beträgt maximal 15 %. Der Verdichtungsgrad muss den Planungsanforderungen entsprechen. Die Tragschicht muss fest, trocken und sauber sein. Prüfen Sie außerdem, ob sich harte Unebenheiten wie Kies oder Steine auf der Tragschicht befinden, und entfernen Sie diese gegebenenfalls umgehend.
2. Bauverfahren für ein Verbundentwässerungsnetz
1. Lage und Bezugslinie bestimmen
Gemäß den Konstruktionsvorgaben werden die Verlegeposition und die Form des Verbunddrainagenetzes auf dem Fundament markiert. Bestimmen Sie die Basislinie.
2. Verlegung eines Verbundentwässerungsnetzes
Legen Sie das Verbunddrainagenetz flach auf den Untergrund, um eine glatte und faltenfreie Oberfläche zu gewährleisten. Bei Projekten mit Überlappungsanforderungen ist die Überlappung gemäß den Konstruktionsvorgaben auszuführen; Länge und Art der Überlappung müssen den Spezifikationen entsprechen. Während des Verlegens können Sie die Netzoberfläche mit einem Gummihammer leicht anklopfen, um eine feste Verbindung mit dem Untergrund zu erzielen.
3. Festes Verbundentwässerungsnetz
Verwenden Sie geeignete Befestigungsmethoden, um das Verbunddrainagenetz auf der Tragschicht zu fixieren und ein Verrutschen zu verhindern. Gängige Methoden sind beispielsweise das Einschlagen von Nägeln oder das Übereinanderlegen von Lagen. Achten Sie bei der Befestigung darauf, die Netzoberfläche nicht zu beschädigen und eine feste und zuverlässige Verbindung zu gewährleisten.
4. Verbindungs- und Schließungsverarbeitung
Die zu verbindenden Teile, wie beispielsweise die Gelenke des Entwässerungsnetzes, werden mit speziellen Verbindern oder Klebstoffen verbunden, um eine feste Verbindung und gute Abdichtung zu gewährleisten. Der Verschlussbereich wird sorgfältig behandelt, um ein ansprechendes Erscheinungsbild und Wasserdichtigkeit sicherzustellen.
5. Sandfüllung und Hinterfüllung des Bodens
Füllen Sie die Verbindungsstelle zwischen dem Verbunddrainagenetz und dem Drainagerohr mit einer angemessenen Menge Sand, um das Netz und die Verbindungsstelle vor Beschädigungen zu schützen. Verfüllen Sie anschließend die Baugrube, indem Sie das benötigte Füllmaterial gleichmäßig verteilen und auf eine schichtweise Verdichtung achten, um eine dichte Verfüllung zu gewährleisten. Achten Sie beim Verfüllen darauf, das Verbunddrainagenetz nicht zu beschädigen.
6. Anlageninstallation und Entwässerungsbehandlung
Installieren Sie entsprechend den Gegebenheiten die erforderlichen Entwässerungsrohre, Wartungsschächte, Ventile und sonstige Einrichtungen, um eine reibungslose Entwässerung des gesamten Projekts zu gewährleisten. Überprüfen Sie außerdem die ordnungsgemäße Funktion des Entwässerungssystems, um sicherzustellen, dass kein Wasser austritt.

3. Baustellensicherheitsmaßnahmen
1. Baustellenumgebungskontrolle
Während der Bauarbeiten muss der Untergrund trocken und sauber gehalten werden. Arbeiten bei Regen oder Wind sind zu vermeiden. Zudem ist darauf zu achten, dass die Tragschicht nicht mechanisch oder durch menschliches Zutun beschädigt wird.
2. Materialschutz
Beim Transport und der Montage ist darauf zu achten, das Verbunddrainagenetz vor Beschädigung und Verunreinigung zu schützen. Es ist außerdem gemäß den Vorgaben der Spezifikation zu lagern und aufzubewahren.
3. Qualitätsprüfung und -abnahme
Nach Abschluss der Bauarbeiten ist die Verlegequalität des Verbundentwässerungsnetzes zu prüfen, um sicherzustellen, dass es den Planungsanforderungen und den geltenden Normen entspricht. Fehlerhafte Stellen sind umgehend zu beheben. Zudem ist eine Abnahme durchzuführen, bei der alle Qualitätsmerkmale einzeln geprüft und dokumentiert werden.
Aus dem Vorangegangenen geht hervor, dass das Verbundentwässerungsnetz ein wichtiges Material im Ingenieurbau ist und seine Bauweise eine wichtige Rolle bei der Sicherstellung der Qualität des Projekts spielt.
Veröffentlichungsdatum: 15. März 2025