Produktionsprozess

Geotextil-Produktionsprozess

Geotextilien finden breite Anwendung im Bauwesen und erfüllen Funktionen wie Filtration, Isolierung, Bewehrung und Schutz. Ihr Herstellungsprozess umfasst die Rohmaterialaufbereitung, Schmelzextrusion, das Walzen der Gewebe, die Kaltverhärtung, das Wickeln, Verpacken und die Qualitätskontrolle. Er erfordert mehrere Verarbeitungs- und Kontrollschritte und muss zudem Umweltverträglichkeit, Langlebigkeit und weitere Faktoren berücksichtigen. Der weitverbreitete Einsatz moderner Produktionsanlagen und -technologien hat die Produktionseffizienz und -qualität von Geotextilien deutlich verbessert.

Geotextil-Produktionsprozess

1. Rohstoffvorbereitung
Die wichtigsten Rohstoffe für Geotextilien sind Polyestergranulat, Polypropylenfilament und Viskosefasern. Diese Rohstoffe müssen geprüft, sortiert und gelagert werden, um ihre Qualität und Stabilität zu gewährleisten.

2. Schmelzextrusion
Nachdem die Polyesterfolie bei hohen Temperaturen geschmolzen wurde, wird sie mittels eines Schneckenextruders wieder in den flüssigen Zustand extrudiert. Anschließend werden Polypropylenfilament und Viskosefasern zum Mischen hinzugegeben. In diesem Prozess müssen Temperatur, Druck und weitere Parameter präzise gesteuert werden, um die Gleichmäßigkeit und Stabilität des Schmelzzustands zu gewährleisten.

3. Das Netz ausrollen
Nach dem Mischen wird die Schmelze durch die Spinndüse gesprüht, um ein Fasergewebe zu bilden und eine gleichmäßige Netzstruktur auf dem Förderband zu erzeugen. Dabei müssen Dicke, Gleichmäßigkeit und Faserausrichtung des Gewebes kontrolliert werden, um die physikalischen Eigenschaften und die Stabilität des Geotextils zu gewährleisten.

Geotextil-Produktionsprozess 2

4. Zugluftaushärtung
Nach dem Aufrollen des Netzes ist eine Verstreckhärtung erforderlich. Dabei müssen Temperatur, Geschwindigkeit und Verstreckungsgrad präzise gesteuert werden, um die Festigkeit und Stabilität des Geotextils zu gewährleisten.

5. Rollen und verpacken
Das Geotextil muss nach der Aushärtung aufgerollt und für die weitere Verwendung verpackt werden. Dabei müssen Länge, Breite und Dicke des Geotextils gemessen werden, um sicherzustellen, dass es den Planungsanforderungen entspricht.

Geotextil-Produktionsprozess 3

6. Qualitätsprüfung
Am Ende jedes Produktionsschritts muss die Qualität des Geotextils geprüft werden. Die Prüfung umfasst die Bestimmung der physikalischen und chemischen Eigenschaften sowie die Prüfung des Aussehens. Nur Geotextilien, die den Qualitätsanforderungen entsprechen, dürfen auf dem Markt eingesetzt werden.