Künstliche Seen und Flusskanäle: Verlegung von undurchlässiger Folie und Überlappungsverfahren:
1. Die wasserundurchlässige Folie wird maschinell oder manuell zur Baustelle transportiert und dort manuell verlegt. Für die Verlegung des Geotextils ist windstilles Wetter zu wählen. Die Verlegung sollte gleichmäßig und mit mäßiger Spannung erfolgen, wobei auf den Kontakt zwischen Geotextil, Böschung und Untergrund zu achten ist.
2. Die Dichtungsfolie sollte von unten nach unten am Hang verlegt oder von oben nach unten angepasst werden. Die Folie wird oben und unten mit Erde beschwert oder durch einen Verankerungsgraben fixiert. Beim Verlegen der Folie sind Antirutschnägel oder U-förmige Nägel zu verwenden. Die Folie wird mit dem Pflaster befestigt und kann zusätzlich mit Erde beschwert werden.
3. Beschädigte oder defekte Geotextilien müssen umgehend repariert oder ausgetauscht werden. Zwei benachbarte Geotextilien werden mittels Heißschmelzschweißen verbunden. Hierfür wird eine Doppelschweißanlage eingesetzt, um die beiden Geotextilien bei hoher Temperatur zu verschweißen.
4. Darüber hinaus muss bei der Verlegung im Wasser die Richtung der Wasserströmung berücksichtigt werden, und die stromaufwärts liegende undurchlässige Schicht muss an der Wasserströmungsrichtung mit der stromabwärts liegenden undurchlässigen Schicht verbunden werden.
5. Das mit der Verlegung betraute Personal sollte das Betreten der verlegten Dichtungsfolie möglichst vermeiden und beim Betreten und Kontrollieren des Arbeitsbereichs, sofern dies vom Projekt gefordert wird, flache Schuhe tragen. Unbeteiligten Personen ist das Tragen von Schuhen mit hohen Absätzen strengstens untersagt.
Veröffentlichungsdatum: 12. November 2024